Sicherheitsbeauftragte im Ecopark Drantum - Kreisfeuerwehrverband Cloppenburg

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Aktuelles > 2016
Sicherheitsbeauftragte der Feuerwehren des Landkreises Cloppenburg treffen sich im ZentrumZukunft im Ecopark in Drantum, Emstek
Text: Alfons Lücking -  GPW FF Emstek  / Bild: Frank Hermes EWE Netz GmbH
Auf Einladung des Kreissicherheitsbeauftragten Wolfgang Grötzschel kamen die Sicherheitsbeauftragen aus den Feuerwehren des Landkreises Cloppenburg zu einem Arbeitstreffen im ZentrumZukunft der EWE-Netz-GmbH im Ecopark in Drantum (Gemeinde Emstek) zusammen.

Zunächst informierte Wolfgang Grötzschel über die zweitägige Arbeitstagung der Kreissicherheitsbeauftragten an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Loy und ging auf einige Schwerpunktthemen ein. Die Sicherheit von Lithium-Ionen-Energiespeicher (Batteriesicherheit), die Neuordnung der Erste-Hilfe-Ausbildung vom 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs in eine 9 Unterrichtseinheiten umfassende Erstausbildung sowie die Ausbildung für Arbeiten mit der Motorsäge und die Durchführung von Baumarbeiten wurden diskutiert. Hier wurde festgestellt, dass die Ausbildung der Feuerwehrleute in vielen Sturm-Situationen nicht ausreicht, um die gefährlichen Arbeiten durchzuführen. Es besteht weiterer Ausbildungsbedarf, da ohne Zusatzausbildung nur arbeiten am „ruhenden Holz“ durchgeführt werden dürfen.

Im Anschluss an das Arbeitstreffen führten Frank Hermes und Frank Schorn von der EWE Netz GmbH durch das ZentrumZukunft. Frank Schorn vermittelte den Sicherheitsbeauftragten einen Einblick in die heutigen Möglichkeiten der Heiz- und Energietechnik. Themen wie „mit einer Photovoltaikanlage und Vakuumröhrenkollektoren aus Sonnenenergie Nutzenergie gewinnen“ oder „Sonnenwärme mit einer Absorptionskältemaschine in Kälte umwandeln“ wurden besprochen. Außerdem erläuterte er die Technik einer Klima-Wärmepumpe, von Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, von Blockheizkraftwerken sowie von Brennstoffzellen, die Strom und Wärme durch emmissionsarme elektrochemische Reaktionen aus Wasserstoff und Sauerstoff erzeugen.

Die „Vision Wohnen“ erläuterte dann Frank Hermes den Teilnehmern. Waschmaschinen, die Farben erkennen können. Haushaltsgeräte, die sich nach Energiesparaspekten selbst regulieren. Fitnessgeräte, die Gesundheitsdaten an den Arzt übermitteln, Heizungssysteme, die sich über das Handy fernsteuern lassen seien nur einige Aspekte des künftigen Smart-Home-Bereiches, so Hermes. Außerdem ging er auf die Situation bei Energiespeichern in Privathaushalten ein und stellte die Neuerungen im Bereich Internet/Breitbandverkabelung vor.

Zum Abschluss bedankte sich Wolfgang Grötzschel für die informative Führung und gab den Teilnehmern bekannt, dass er im kommenden Jahr aus Altersgründen als Kreissicherheitsbeauftragter ausscheide. Bei einem Treffen im Frühjahr müsse über eine Nachfolge beraten werden, so Wolfgang Grötzschel abschließend.
Der stellvertretende Kreisbrandmeister Arno Rauer (vorne links) und Kreissicherheitsbeauftragter Wolfgang Grötzschel mit den Sicherheitsbeauftragten der Feuerwehren in ZentrumZukunft im Ecopark. ©Frank Hermes, EWE Netz GmbH

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