ELW 2 Übung in Bösel - Kreisfeuerwehrverband Cloppenburg

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ELW 2 Übung in Bösel  / 28.06.2014
(Text und Bilder : Thomas Giehl / Internetbeauftragter KFV CLP)
Einrichten und Betreiben einer ortsfesten Führungsstelle - Übung des ELW 2 mit der Feuerwehr Bösel

Am Samstag, den 28.06.2014 fand in der Zeit zwischen 14:30 Uhr und 18:00 eine Übung des ELW 2 mit der Feuerwehr Bösel statt.Die Übung wurde von den Fernmeldern Markus Olliges und Torsten Reinken (beide FF Bösel) in Eigenregie ausgearbeitet.

Aufgabenstellung an den ELW 2:
Unterstützung der örtlichen Einsatzleitung, durch Einrichten und Betreiben einer ortsfesten Führungsstelle.

Übungsschwerpunkte ELW 2:
Führen einer Lagekarte
Führen einer Kräftemittelnachweisung und Einsatztagebuch
Aufbau einer Fernmeldestruktur

Chronologischer Übungsablauf:
Einsatzstichwort für die örtliche Feuerwehr “Gasgeruch unklar”

An der Einsatzstelle  (vorgefundenen während der ersten Lageerkundung)  bestanden die Gefahr einer Brandausbreitung und die Gefahr von Austritt einer Schadstoffwolke.

Der als Einsatzabschnitt 1 “Rot” gekennzeichnete Bereich, stellt bei der ersten Messung durch den Erkunder ABC-Nord eine erhöhte Dosis oberhalb der Einsatztoleranzgrenze ETW auf.

Erhöhung der Alarmstufe auf B4 Industriebrand mit Menschengefährdung und ABC-Zug Alarm.

Sofortmaßnahmen zur Räumung, der von der Schadstoffwolke betroffene Siedlungsbereich 1 (rot) wurden eingeleitet.

Beratend wurde im Verlauf der Übung, einzelne Fachberatern aus den Bereichen THW, DRK und einem Organisatorischen Leiter im Rettungsdienst hinzugezogen.

Weitere Einsatzschwerpunkte für die Einsatzleitung im Übungsverlauf:

Betreuungsstelle für die von der Schadstoffwolke betroffenen Bewohnern einzurichten. (DRK)

Vorplanung für die eventuelle Räumung des Einsatzabschnittes 2 (blau) zu treffen. (OrgL)

Planung zur möglichen Löschwasserrückhaltung und Ausräumung des Brandgutes mittels schweren Gerätes. (THW)
Weitere Versorgungspunkte für die Verpflegung-, Treibstoffversorgung und Ablösung der Einsatzkräfte sicherzustellen & einzuleiten.

Als Einsatzleiter fungierte Holger Kock von der FF Bösel. Die Abschnittsleitung für die Feuerwehr Bösel übernahmen im Wechsel Jürgen Schwalm und Franz-Josef Nording.

Für weitere Einsatzabschnitte waren vom ABC-Dienst Matthias Stöter, Ludger Wilken & Daniel Wemken, vom DRK Bösel Ludger Burmann und Werner Lamarre, vom THW Cloppenburg Jürgen Blanke und als Organisatorischer Leiter Rettungsdienst Björn Glende als Fachberater anwesend.

Bei den Fernmeldern gab es folgende Aufgabenverteilung im ELW 2 bzw. ortsfesten Führungsstelle:

Personal / Versorgung                              Rolf Neumeister                       FF Garrel
Lage                                                           Phillip Michel                     FF Cloppenburg
Einsatz / IuK                                             Michael Kohler                        FF Garrel
Sichter                                                    Bernd Dockmann                       FF Lastrup
Lagedarstellung                                       Wilfried Neldner                       S 6 LK CLP
Einsatztagebuch                                        Stefan Reiners                      FF Altenoythe
Bote 1 / Fotos                                             Ole Mews                            FF Barssel
Bote 2  / Lagerdarstellung                    Martin Schwienhorst                      FF Essen
Leitstellenfunk & Nachweisung                 Matthias Mahn                      FF Gehlenberg
Einsatzstellenfunk (Führungskanal)          Uwe Niemeyer                        FF Peheim
Telefon                                                  Hermann Siemer                       FF Peheim

Die Übung wurde vom Leiter der Fernmelder Hubert Schröer (FF Cloppenburg) sowie Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns und stv. Kreisbereitschaftsführer Ralf Lücking beobachtet.
Als Fazit wurde festgehalten, dass die Übung hervorragend vorbereitet war und das Übungsziel erreicht wurde. Die festgestellten kleineren Fehler werden in den nächsten Ausbildungen angesprochen und abgearbeitet. Es konnte auf alle Fälle festgehalten werden, dass mit entsprechender Vorbereitung es möglich sein sollte, in einem lokalen Feuerwehrhaus eine ortfeste Führungsstelle aufzubauen, um größere Einsätze mit strukturierter Führung, die auf mehreren Schultern verteilt ist, zu leiten und abzuarbeiten.
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