Gefahrgutzug - Kreisfeuerwehrverband Cloppenburg

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Fachbereiche
Fachbereich "Gefahrgut"


Leiter des Gefahrgutzugs " Reinhard Vaske "

Der Landkreis Cloppenburg hat seit 1994 den Gefahrgutzug kontinuierlich aufgebaut und das technische Equipment beider Freiwilligen Emstek stationiert. Die Ausbildung der Feuerwehrmänner (SB) erfolgt auf drei Ebenen: Die Ortsfeuerwehren bilden Atemschutzgeräteträger aus und führen theoretische und praktische Übungen mit ihren Gefahrgut- und Schutzausrüstungen für den Ersteinsatz durch. Jeder Feuerwehrmann (SB) des Gefahrgutzuges verfügt über die Grundausbildung und über einen Atemschutzgeräteträgerlehrgang und nimmt an den jährlichen Atemschutzübungen teil. Zusätzliche werden regelmäßige theoretische und praktische Übungen am Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Umweltschutz (AB Umweltschutz)und dem Dekon-P bei der FF Emstek durchgeführt. Zur fachlich- taktischen Qualifikation werden Lehrgänge an den Landes –Feuerwehrschulen und Fortbildungen besucht. Die taktischen Einheiten des Gefahrgutzuges werden von den Feuerwehren Cloppenburg, Emstek, Garrel, Friesoythe, Löningen gestellt. Diese Teileinheiten werden zum erweiterten Gefahrgutzug des Landkreises Cloppenburg zusammengefasst. Der erweiterte Gefahrgutzug besteht aus der Kerngruppe und den Verstärkungs- und Reserve-Einheiten.

Die Kerngruppe wird aus Mannschaft und Gerät der Freiwilligen Feuerwehren Emstek (siehe Tabelle 3 Gliederung Kerngruppe) gebildet.
Kerngruppe
Löschfahrzeug
Brandmeister
Löschmeister
Feuerwehrmann
Gesamt
FF Emstek
ELW1
1
1
1
3

LF 16-20
1
8
9

WLF+AB-Gefahrgut
2
2

Dekon-P


6
6


20
Tabelle SEQ Tabelle \* ARABIC 3 Gliederung Kerngruppe
Die Verstärkungs- Einheit wird von der Löschgruppe Cloppenburg gestellt , die Reserve-Einheiten setzen sich aus jeweils einer Löschgruppe der Feuerwehren Friesoythe, Garrel und Löningen zusammen (siehe Tabelle 4 Gliederung der Verstärkungs- und Reserveeinheiten).
Verstärkungs - und ReserveeinheitenLöschfahrzeugeLöschmeisterFeuerwehrmannGesamt
FF CloppenburgLF 16 TS189
FF GarrelELW 1156

TLF 24-50
33
FF FriesoytheLF 16 TS189
FF LöningenLF 8189


36
Tabelle SEQ Tabelle \* ARABIC 4 Gliederung der Verstärkungs- und Reserveeinheiten
Erweiterter Gefahrgutzug
Beim Einsatz wird durch die Zusammenführung von Kerngruppe und Verstärkungsgruppe umgehend eine Ausrückstärke von 29 Mann (erweiterter Zug) erreicht. Die anderen Gruppen dienen als
Reserveeinheiten und werden nachgeführt, so dass eine Gesamtstärke von 56 Mann erreicht wird. Der Gefahrgutzug führt Fachberatung, Gefahrstoffmessungen und Technische Hilfeleistungen (§ 1 NBrandSchG) bei Gefahrguteinsätzen im gesamten Landkreis Cloppenburg, sowie im Rahmen der nachbarlichen Hilfe nach § 3 Abs. 3 NBrandSchG durch.

Fachberatungen
Auf Anforderung eines Einsatzleiters wird eine Fachberatung vor Ort und oder telefonisch durch den Zugtrupp der Kerngruppe Emstek und oder durch externe Fachberatung (TUIS, BF Oldenburg usw.) durchgeführt.

Spüren und Messen
Schadstoffmessungen bei Austritt von Gasen, Dämpfen und Brandrauch werden von Messtrupps des Gefahrgutzuges und des ABC-Dienstes durchgeführt. Hierbei erfolgt eine Arbeitsteilung zwischen Feuerwehr und ABC-Dienst. Die Feuerwehr ermittelt die Schadstoffzusammensetzung im direkten Gefahrenbereich und legt die Absperrgrenzen fest, in der Regel unter Vollschutz oder Atemschutz.
Der ABC-Dienst ermittelt die Schadstoffkonzentrationen im weiteren Umfeld und berechnet das Ausbreitungsgebiet. Zusätzlich ist er für den Bereich des Strahlenschutzes zuständig. Die Ergebnisse werden der Einsatzleitung zur Verfügung gestellt.

Dekontamination
Auf Anforderung führt die Kerngruppe aus Emstek Dekontamination von Personen und / oder Gerätschaften mit der Dekon-P Ausstattung des Bundes durch. Kontaminiertes Reinigungswasser wird aufgefangen, jedoch nicht entsorgt. Dieses gilt sowohl für den Gefahrstoffeinsatz, als für Einsätze im Tierseuchenbereich. Von benachbarten Landkreisen kann die Gruppe Dekon im Rahmen der nachbarschaftlichen Hilfe angefordert werden.

Gefahrguteinsatz
Der Gefahrgutzug führt die technische Hilfeleistung beim Gefahrguteinsatz unter größtmöglichem Schutz der Einsatzkräfte durch. Hierzu zählen: die Menschen- und Tierrettung, die Eingrenzung der Ausbreitung von Gefahrstoffen, sowie deren Beseitigung und der Brandschutz.
Hier einige Bilder des Gefahrgutzugs
 
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